Schon gewusst...?

Diese Seite soll Ihnen einen kleinen Einblick in die große weite Welt von 360 Grad Hund Herum geben. Denn es gibt ein Grundwissen, welches jeder Hund-interessierte Mensch haben sollte. Manche Erfahrungen muss man nicht selbst machen :-)!

 

Wir wünschen Ihnen viele A-ha-Effekte, Kopfnicken und Momente zum schmunzeln...


Auto und Hund/Kind

Ach....ich muss noch mal ganz kurz was besorgen...mist...hab den Hund/das Kind dabei...ach egal, öffne ich doch einfach mal die Fenster einen Spalt breit, geht ja schnell....

Untenstehend findet ihr eine Übersicht, wie sich die sommerlichen Temperaturen im Auto in schlimme Gefahrensituationen für die "Zurückgebliebenen" selbst bei geöffneten Fenstern in schon kurzer Zeit entwickeln können.

Seid bitte gute Hundehalter und Eltern, die Ihren Lieblingen solche Torturen ersparen!


Anmelden eines Hundes in Düsseldorf

Jeder Hund, egal ob groß ob klein, sollte bei der Stadt angemeldet sein. Hierbei dreht es sich jedoch zuerst und für alle Hunde allein um die Hundesteuer!

Zur Online-Anmeldung gelangen Sie hier: https://www.duesseldorf.de/steueramt/hundesteuer.html

 

Besitzen Sie einen Hund, der aktuell oder später mal mind. 20 Kilo und/oder eine Körpergröße (gemessen am Wiederrist) von mind. 40 cm aufweist/aufweisen wird, so muss der Hund ebenfalls beim Ordnungsamt registriert werden. Informationen hierzu, sowie die Online-Anmeldung finden Sie hier: https://www.duesseldorf.de/buergerservice/dienstleistungen.html?tx_citkoegovservicelight_dienstleistungen%5Baction%5D=show&tx_citkoegovservicelight_dienstleistungen%5Bdienstleistungen%5D=163&cHash=dfaa1c3e8d760f12bee276c2e8c02e6e

 

Allgemeine Infos zum Landeshundegesetz NRW finden Sie hier: https://www.duesseldorf.de/ordnungsamt/hunde.html


"Das hat er/sie aber noch nie gemacht!"

Dieser Satz gehört einfach mindestens 1x in jedem Hundeleben ausgesprochen. Auch wir Hundetrainer können uns davon nicht freisprechen :-)!


...Giardien - Der Horror eines jeden Hundehalters? Alles nur wegen unseren

Tierschutzhunden? Von Wegen!! Bitte lesen Sie hierzu folgenden amüsanten Artikel, der die Massenhysterie und herannahende Weltherschaft der Giardien ins rechte Licht rückt. Danach werdet Sie sich wieder entspannt "zurücklehnen" können. Endlich mal ein Fachmann, der Tacheles redet.

http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/...


Häufchen aufheben verhindert bzw. vermindert das Übertragen von Krankheiten.

Hunde können sich durch Schnuppern an den Hinterlassenschaften anderer an Parasiten infizieren. Dies gilt auch, wenn ihr euren Hund gerade erst entwurmt habt. Denn eine Entwurmung bietet keine Prophylaxe! Helft uns das Ansteckungsrisiko zu mindern. Dies spart uns und anderen Ärger und auch Geld.

Zudem ist es nett, wenn man die Hinterlassenschaften seines Hundes nicht am nächsten Schuh, Fahrrad oder Dreirad an sich vorbeispazieren sieht.


...Hundekotbeutel, die man zu lange der Witterung aussetzt, weil man sie zum Beispiel

auf dem Gepäckträger des Fahrrades für Notfälle lagert, werden porös und bilden plötzliche Löcher an Stellen, wo man sie nicht spontan und unbemerkt haben möchte.

Wir persönlich finden, man muss nicht immer SELBST die Erfahrung sammeln. Wissen hilft :-)


Hunde, die angeleint sind, sind dies meistens nicht ohne Grund. Hier bedingt es nicht

nur einer Form der Höflichkeit und Rücksichtnahme auf andere, sondern auch ggf. dem Schutz meines eigenen Hundes, ihn nicht einfach auf angeleinte Hunde zu laufen zu lassen.

Jeder, der mal einen nicht verträglichen Hund geführt hat, wird uns zustimmen, dass es einem diverse Stressreaktionen durch den Körper jagt, wenn man seinen Hund sichert und andere ihren "der-will-doch-nur-spielen" dennoch einfach in die "Gefahrenzone" laufen lassen.

Ebenso verhält es sich mit Hunden, die vielleicht krankheitsbedingt nicht abgeleint werden können, weil Ansteckung oder Schonung angesagt ist.

Manchmal ist es aber einfach schlichtweg unfair für den angeleinten Hund, da dieser sich durch die Einschränkung der Leine nicht entsprechend verhalten kann.

Bitte nehmen Sie Rücksicht auf einander und fragen bei entgegenkommenden angeleinten Hunden lieber ob sie Kontakt aufnehmen dürfen oder nicht.



Welpen - manchmal ist weniger mehr!

Wieviel Bewegung und Beschäftigung braucht ein Welpe? Es gibt eine Faustregel, die man im Hinterkopf behalten kann. Pro Lebensmonat sollte der Welpe (dazu zählt man ihn bis ca. zur 20. Woche) einen Spaziergang von 5 Minuten machen. Sprich, wenn der Welpe mit 8 Wochen bei euch einzieht, reichen kleine Pipi-Runden von mehrfach 10 Minuten. 12 Wochen = 15 Minuten usw. So wenig denkt ihr jetzt? Naja...rechnen wir das hoch: Der Welpe muss sehr wahrscheinlich Pipi wenn er geschlafen hat, gefressen hat und gespielt hat...ach so...wenn es aufregend ist, dann kann auch schon mal die Blase drücken. Fressen wird der Welpe ca. 3x am Tag (x10 Min = 30Min), dann wird er viel schlafen (Tagespensum eines Welpen 18-22 Stunden!). Sagen wir mal 4x am Tag wacht er nach dem Nickerchen auf und muss (x 10 Min =40 Min). Damit wären wir schon bei ca. 7x 10 Min. Gassi. Hier haben wir das Spielen, Unsinn machen und Aufregung noch nicht mit einbezogen. Sind aber trotzdem schon bei 70 Minuten zusätzliche Action und auch neue Eindrücke des Welpen (Hundebegegnung / Umwelt / Menschen / Lärm etc).... Nicht schlecht oder?

Hinzu kommt, dass man ja so schnell wie möglich den Hund an alles Neue gewöhnen möchte. Leider gerät man hier schnell in einen Teufelskreis, dass man die Welpen mit zu langen Spaziergängen überfordert. Ihr habt Zeit - in der Ruhe liegt die Kraft.

Und neue Eindrücke brauchen Zeit zum verarbeiten. Natürlich soll dies nur eine Richtlinie sein! Und umso älter der Welpe wird, desto weniger oft wird er spazierengehen müssen, um sich zu lösen und umso länger und ausgedehnter können somit natürlich auch die Spaziergänge werden :-).

 

Welpenspiel - Aber was ist nun mit Welpenspiel...? Das dauert doch bei euch auch

45 Minuten. Spiel an sich ist mega anstrengend! Richtig, Spiel bedeutet körperliche und geistige Anstrengung im Höchstmaß. Man übt spielerisch für das spätere Leben: Angriff, Verteidigung, Beißhemmung, Impulskontrolle und so weiter...Natürlich ist spielen wichtig...aber es sollte entspannt verlaufen...ohne Frust, Stress und Angst...Daher sollten viele Pausen und ggf. Entspannung zwischendurch stattfinden. Dadurch schafft man auch die Möglichkeit, höfliche Begegnungssituationen unter den Hunden zu üben. Denn das ist es, was wir unseren Stadthunden später immer abverlangen? :-)

Weitere Faustregel: Nach einem aufregenden Tag, an dem man viel gespielt hat, Besuch erschienen ist oder was auch immer Neues passiert ist, bekommt der Welpe am nächsten Tag Ruhe und man beschränkt sich wieder auf NUR mal 10 Minuten Pipi machen gehen. :-)